text

Info


Diese Veranstaltungsreihe wird einmal mehr zeigen, dass das Auswärtige Amt und seine Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik ohne seine Mittler einem zahnlosen Tiger gleich kommen würde. Erst unsere Partner ermöglichen uns, unsere politischen Vorstellungen weltweit umzusetzen. In einem kontinuierlichen Dialog gleichen wir unsere Überlegungen mit den ihren ab. Sie inspirieren uns mit ihrer Expertise, ihren Ideen und ihrem Tun. Nur in diesem fruchtbaren Wechselspiel kann unsere internationale Kulturpolitik gedeihen.

Projekte

Künstliche Intelligenz – Ethik interkulturell

Die Deutsche UNESCO-Kommission wirkt als Bindeglied zwischen Staat und Zivilgesellschaft in allen Arbeitsbereichen der UNESCO. Sie ist die multilaterale Mittlerorganisation der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik.


Die UNESCO erarbeitet gerade einen Völkerrechtstext zu ethischen Fragen der künstlichen Intelligenz (KI).

Der Begriff KI weckt große Erwartungen und Ängste. Vieles davon ist unrealistisch und überzeichnet. Bei den internationalen Verhandlungen geht es um handfeste Fragen im Hier und Jetzt.

Die interaktive Veranstaltung geht von einem klassischen ethischen Dilemma und von Fragen des Autonomen Fahrens aus und führt hin zu den Diskussionen im Zentrum der derzeitigen internationalen Verhandlungen.

Deutschland-Express

Goethe-Institut Moskau


Der virtuelle Zug „Deutschland-Express“ reist sechs Wochen lang in Form eines Online-Festivals. Er zieht russich-deutsche Verbindungslinien und fördert den Austausch zwischen den Menschen beider Ländern. Dafür haben wir die besten digtialen Formate des Pademie-Lockdowns zusammengestellt: Ausstellungen in einer 3D-Umgebung, Konzerte von Avatars, eine Zoom-Piano-Session, Insta-Kochshows, 360-Grad-Videos, Online-Workshops und vieles mehr.

Mehr als Wissen zwischen zwei (Schul)Buchdeckeln – das Georg-Eckert-Institut und sein Beitrag zur Auswärtigen Kulturpolitik

Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung, Braunschweig


Auch in einer globalisierten, digitalisierten und diversifizierten Welt sind Schulbücher und andere Bildungsmedien Gegenstand sowohl der Auseinandersetzung als auch der Annäherung zwischen den Nationalstaaten. Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung betreut seit seiner Gründung bi- und multilaterale Initiativen der Schulbuchzusammenarbeit im Rahmen deutscher auswärtiger Kulturpolitik. Hier werden drei besonders herausragende Projekte vorgestellt.

PASCH verbindet: Die Geschichte des Osteroder Modells MIT Kaolack / Senegal

Schule: Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz / Lycée Valdiodio Ndiaye

Kommune: Stadt Osterode am Harz / Conseil Départemental de Kaolack

Zivilgesellschaft: Elhadj Diouf Foundation (EDF) / Association Koumby Saleh (AKS)


Alles begann im April 2012 mit einer Mail des Osteroder Französischlehrers T. Rusteberg an den senegalesischen Deutschlehrer E. Diouf. Aus Briefen wurden interkulturelle Jugendbegegnungen, aus Kollegen Brückenbauer und aus zwei Städten Partner für EINE Welt. Das Osteroder Modell, d.h. die multidimensionale Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit Kaolack (Senegal) im Bereich von Schule - Kommune - Zivilgesellschaft - Netzwerkarbeit ist besonders und ein Buch mit ganz vielen Kapiteln.

PASCH stand am Anfang und bildet auch weiterhin einen maßgeblichen Pfeiler der Zusammenarbeit zwischen der ersten dt. PASCH-Schule, dem Tilman-Riemenschneider-Gymnasium Osterode am Harz, und dem Lycée Valdiodio Ndiaye in Kaolack (ebenfalls PASCH-Schule).

Große Erwartungen: Student Journey digital – zwischen Inklusion und Exklusion | Great Expectations: A Digital Student Journey

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) | German Academic Exchange Service


Das Referat Digitalisierung des DAAD und seine Projektpartner laden Sie zu einem Parcours entlang der digitalen Student Journey ein: An unterschiedlichen Stationen warten interaktive Formate, die sich mit dem (lebenslangen) Lernen an Hochschulen, auch in internationalen Kontexten, auseinandersetzen. #DAADdigital

The DAAD’s Section Digitalisation and their project partners invite you to a long night of digital education: Join us for micro workshops, short learning offers and creative activities. Explore the digital student journey with us! #DAADdigital

WE & AI: Auswertung einer Befragung junger Europäer*innen zum Thema „Künstliche Intelligenz“

Goethe-Institut (Projekt „Generation A=Algorithmus“) in Zusammenarbeit mit dem Weizenbaum Institut


Was denken junge Europäer*inne über Soziale Medien? Wie oft greifen sie darauf zu? Wozu nutzen sie sie? Vertrauen sie den Anbietern der vermeintlich kostenlosen Plattformen? Und wissen sie genug über die hinter den persönlichen Feeds stehende Algorithmen-Logik? Diese Fragen wurden an 3.000 junge Erwachsene gestellt. Bei der Langen Nacht der Ideen sollen die Antworten ausgewertet und im Anschluss von KI-Expert*innen diskutiert werden.

Kaskadeneffekte. Über Klimaszenarien, Artificial Intelligence und klimatisierte Architektur

Wie wir uns die Zukunft vorstellen, das bestimmt künftige Entwicklungen mit. Zur Langen Nacht der Ideen des Auswärtigen Amtes bringt das Berliner Künstlerprogramm des DAAD den Erdsystem-Wissenschaftler Wolfgang Lucht, die Filmemacherin Sheila Hayman und den Architekten Srdjan Jovanovic Weisz in einem digitalen Gespräch zusammen. Aus der Perspektive ihrer jeweiligen Praxis sondieren sie gemeinsam aus, welche Voraussetzungen es braucht, um langfristige Folgen gesellschaftlichen Handelns in den Blick zu nehmen.

Identi-was? Identitätspolitiken in Kunst und Kulturbetrieb

DAGESH. Jüdische Kunst im Kontext


Identitätspolitiken sind aktueller denn je. Sind sie ein wichtiges Werkzeug von Empowerment, um sich gegen Strukturen von Ausgrenzung und „Unsichtbarmachung“ zu wehren oder spalten sie Gesellschaft und Communities? Mit unseren Gästen aus Kunst, Kultur und Wissenschaft diskutieren wir über die Gratwanderung zwischen emanzipatorischem Prozess und toxischem Phänomen.

Take Me to the River Eine Multimedia-Ausstellung von Goethe-Institut und Prince Claus Fund - Antworten auf die Klimakrise aus Kunst und Kultur

Goethe-Institut, Prince Claus Fund


Weltweit setzen sich Kulturschaffende mit den Auswirkungen des Klimawandels auseinander und beziehen dabei ihre Gemeinden aktiv ein. Ihre Arbeiten eröffnen kreative Räume, die für Veränderungen unserer Umwelt sensibilisieren, und die mögliche Lösungsansätze im Kampf gegen den Klimawandel entwickeln. Während der Langen Nacht der Ideen stellt Maya El Khalil die Ausstellung „Take Me to the River“ vor und erläutert ihr Konzept und die präsentierten Projekte.

EU DIGITAL FUTURES – Agora zur Zukunft der Digitalisierung Europas

Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit Polis180


Durch die Ausbreitung von Covid-19 erfuhr die digitale Transformation in Europa einen extremen Schub. Spätestens jetzt muss sich die Gesellschaft fragen, welche Werte unser digitalisiertes Leben leiten sollen. Wie sieht eine demokratische Digitalisierung aus? Wie kann die Zivilgesellschaft ihre Rolle als zentraler Akteur im digitalen Transformationsprozess annehmen und ausüben? EU DIGITAL FUTURES beleuchtet diese Fragestellungen aus künstlerischer, technischer und wissenschaftlicher Perspektive.

Music in Africa Live

Music in Africa / Music in Africa Foundation

MIA ist das führende Informations- und Austauschportal für den afrikanischen Musiksektor mit freundlicher Unterstützung von: Auswärtiges Amt, Siemens Stiftung, Goethe-Institut


Das Projekt "Music In Africa Live" (MIAL) unterstützt Musikschaffende und die Musikbranche dabei, die Herausforderungen und neuen Realitäten zu meistern, die durch die COVID-19-Pandemie entstanden sind. Das Ziel von MIAL ist es, afrikaweit, den Akteurinnen und Akteuren finanzielle und strukturelle Unterstützung zu bieten, damit sie qualitativ hochwertige Werke schaffen und über digitale Mittel einem größeren globalen Publikum bekannt machen, vermarkten und präsentieren können.

Perspektiven auf pluralistisches Erinnern. Eine Lange Nacht zur Coalition for Pluralistic Public Discourse (CPPD)

Dialogperspektiven. Religionen und Weltanschauungen im Gespräch/Leo Baeck Foundation


Radikale Vielfalt prägt unsere Gegenwart. Sie verändert auch den Blick auf Vergangenheit. Wie können europäische Erinnerungskulturen neu gedacht und die Erfahrungen vielfältiger Gruppen und Communities sichtbar gemacht werden?

Eine Lange Nacht der Ideen über vielfältige Perspektiven und Visionen pluralistischen Erinnerns mit Dr. Max Czollek, Jo Frank, Nadia Ofuatey-Alazard, Noa Ha, Esra Küçük, Gianni Jovanovic, Aladin El-Mafalaani und Lea Wohl von Haselberg.

Hope in the Time of Corona: EuroMed Citizen Visions. A Best of Civil Society Initiatives of the Euro-Mediterranean Region

ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale
am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
als Koordinator des deutschen Netzwerks der Anna Lindh Foundation (ALF)


„EuroMed Citizen Visions” bietet in Form einer englischsprachigen kurz(weilig)en Liveshow vielseitige Einblicke in zivilgesellschaftliche Initiativen Europas und des Mittelmeerraums. Die „Citizen Reporters“ aus Libyen, Ägypten, Italien, und dem Libanon kommen selbst zu Wort und präsentieren lokale Aktivitäten und Initiativen, die Hoffnung, Solidarität und Visionen von einer aktiven, vielfältigen und agilen internationalen Zivilgesellschaft vermitteln. Die „Lange Nacht der Ideen 2021“ ist zugleich Startschuss für die Publikation einer Vielzahl von zivilgesellschaftlichen Initiativen auf der Website. Die 20-minütige Show wird am 7. Juni um 21:00 Uhr hier live gestreamt.

Online-Diskussion "Videospiele machen Außenpolitik!"

ifa - Institut für Auslandsbeziehungen;

Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP)


Videospiele vermitteln Weltbilder, ermöglichen Begegnung und haben ernorme Reichweite. Games sind daher ein innovatives Instrument der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, insbesondere in Zeiten, in denen Reisebeschränkungen persönliche Begegnungen erschweren. In dieser Veranstaltung wollen wir anhand von Praxisbeispielen aus dem Auswärtigen Amt und der internationalen Jugendarbeit zeigen, wie Videospiele in verschiedenen Bereichen der AKBP eingesetzt werden können und erklären welche Mechanismen Games zu erfolgreichen Mittlern kultureller Werte machen.

Gefährdete Kunstschaffende schützen, künstlerische Weiterarbeit unterstützen: Drei geförderte Künstler:innen im Portrait (Indien, Brasilien, Libyen)

Martin Roth-Initiative (ifa / Goethe-Institut)


In englischsprachigen audiovisuellen Kurzportraits (Audio-/Bild-Slideshows im Videoformat) werden von der Martin Roth-Initiative unterstützte internationale Künstler:innen vorgestellt, die ihr kreatives Schaffen gegenwärtig bei Gastorganisationen in Berlin fortsetzen.

Welcome to the Metaverse: The A Maze Train Jam Station

A Maze Berlin und Goethe-Institut Johannesburg


Erkunden Sie mit uns den virtuellen Bahnhof von A Maze Berlin und dem Goethe-Institut Johannesburg auf VR Chat! In einem gestreamten Rundgang entführen wir Sie nach „Cape Jozi“ in Südafrika. Entdecken Sie die wundervolle Architektur des Bahnhofs, tauchen Sie ein in die virtuellen Welten in den einzelnen Zügen auf den Bahnsteigen, stellen Sie Fragen an die Macher und tanzen Sie zu drei DJ Sets aus Südafrika, Indien und Deutschland in der virtuellen Bar des Bahnhofs bis spät in die Nacht.

Kulturweit digital – Jetzt ist anders

Freiwilligendienst kulturweit (Deutsche UNESCO-Kommsion)


Im letzten Jahr haben wir kollektiv erlebt, wie schnell sich unser Leben ändern kann. Auch für kulturweit war plötzlich vieles anders. Wie flexibel und kreativ kulturweit, der Freiwilligendienst des Auswärtigen Amts, mit den Unwägbarkeiten der Pandemie-Zeit umgeht, wie ein Auslandsjahr trotz Reisebeschränkungen und Ungewissheit stattfinden kann und wie vielfältig die Lernerfahrungen sind, die Menschen mit kulturweit machen können, erleben Besucher*innen der digitalen kulturweit-Vernissage.

How to make it a game – Kreative Spielansätze in der digitalen Jugend- und Bildungsarbeit als Mittel gegen die digitale Ermüdung

Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)
Deutsche Jugend in Transkarpatien
Jugendzentrum Seligstadt


Nach einem Jahr Pandemie sind mit vielfachem Konsum auch die Ansprüche an die Qualität von Onlineinhalten im Jugend- und Bildungsbereich deutlich gestiegen. Ein Erfolgsrezept, um weiterhin online zum Lernen zu aktivieren und zu motivieren, ist die Gestaltung von interaktiven Spieleformaten.

Vorgestellt, gemeinsam diskutiert und natürlich auch ausprobiert werden zwei Formate, das Format „EduBreakout“ und das Online-Museum „Sachensucher“, die Rahmen des ifa-Entsendeprogramms zur Unterstützung der deutschen Minderheiten im östlichen Europa und in den GUS-Staaten entstanden sind.

PEACE LINE. Peace Ambassadors wanted

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.


PEACE LINE aktiviert junge Europäer*innen, sich auf „Expeditionen“ durch Raum und Zeit zu begeben und sich mit Gleichaltrigen aus ganz Europa rund um die Wendemarken 1918, 1945 und 1989/90, mit der eigenen Erinnerungskultur und mit den Erinnerungskulturen anderer europäischer Staaten auseinanderzusetzen.

Digitale Deterritorialisierung: Sprach- und Kulturvermittlung auf neuem Terrain

Fachverband Deutsch als Fremd- und Zweitsprache e.V. (FaDaF)


„De-terri-tori-ali-sie-rung“ ist nicht nur ein Zungenbrecher, sondern bringt für den Bereich der internationalen Sprach- und Kulturvermittlung die Veränderungen der Coronazeit auf den Punkt. In einem virtuellem Raum, dessen Grenzen und Charakteristika es auszuloten gilt, nimmt eine diverse Diskussionsrunde zusammen mit zugeschalteten Gästen und den Zuschauenden neue Formate des Jahres Zwei der digitalen Zeitrechnung in Augenschein, um neue Qualitäten zu identifizieren und zu sehen, was bleibt.

“Die Zukunft ist jetzt: Nachhaltigkeit in Gesellschaft – Kultur – Wissenschaft“ Ein trilaterales Pecha Kucha mit Alumni und Fellows der Alexander von Humboldt-Stiftung, des DAAD und des ifa

Alexander von Humboldt-Stiftung, Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) und ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)


Die drei Partnerorganisationen gestalten gemeinsam ein digitales Pecha Kucha. In diesem stark visuellen Format präsentieren Stipendiat:innen ihrer jeweiligen Programme aktuelle Projekte und Forschungen. Die Vortragsart an sich wird von den Geförderten frei gewählt – von klassischer Rede bis zum Science Slam. Auf diese Weise werden die sehr diversen Themen lebendig und innovativ in einer Veranstaltung kombiniert und den Zuschauer:innen in spannender, unterhaltsamer und informativer Form präsentiert.

Anti-Diskriminierungs-Crash-Kurs

Institut für Auslandsbeziehungen (ifa); Karpatendeutscher Verein, Slowakei


Für eine aktive Zivilgesellschaft braucht es Engagement für ein friedliches Zusammenleben und die Reflektion über rassistische Strukturen in unseren Gesellschaften. In diesem Crash-Kurs, basierend auf einem Workshop der im Rahmen des ifa-Entsendeprogrammes mit Jugendlichen und Schüler:innen in der Slowakei durchgeführt wurde, geht es darum, durch interaktive Methoden der Online-Bildungsarbeit die eigenen Positionen zu hinterfragen und nachzuzeichnen, wie rassistische Denkweisen entstehen.

Diversity United – Grenzgänger: Diskussionsveranstaltung mit Ane Graff und Tristan Schulze

Stiftung für Kunst und Kultur e.V.


Ane Graff und Tristan Schulze sind zwei künstlerische Grenzgänger, die Gewohntes in Frage stellen und neue Denkweisen zu Tage fördern. Mit beiden Künstlern spricht Walter Smerling über ihr künstlerisches Schaffen, Themen, die sie beschäftigen und die Verantwortung der Kunst, gerade auch in der Zeit der Pandemie.

Everything will change. Narrating Extinction

Villa Aurora & Thomas Mann House e. V. und Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung


Die Pandemie hat uns in den Ausnahmezustand versetzt. Aber aus ferner Zukunft wird man sich an unsere Zeit nicht in erster Linie als die „Corona-Jahre“ erinnern, sondern als Ära des Massensterbens in der Tierwelt. Was jetzt verschwindet, wird für immer verschwunden bleiben und zukünftige Generationen werden uns an unserer Ignoranz messen. Wir schreiben Naturgeschichte und selbst im Rauschen der Gegenwart ist es unsere Verantwortung, uns dessen bewusst zu sein. Aber was wäre, wenn wir es schaffen könnten, nicht Armut und Chaos, sondern eine Renaissance zu begründen?

KulturGutRetter im Einsatz – Demonstration einer Notfallrettung

Deutsches Archäologisches Institut (DAI)


Wenn Kulturgut durch eine Katastrophe bedroht ist, muss schnell gehandelt werden. Am Deutschen Archäologischen Institut (DAI) entwickeln Fachleute gemeinsam mit dem Technischen Hilfswerk (THW) und dem Römisch Germanischen Zentralmuseum, Leibniz Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM) einen Mechanismus zur schnellen Hilfe für Kulturerbe in Krisensituationen: Die KulturGutRetter. Das Deutsche Archäologische Institut öffnet digital seine Pforten, um Einblicke in die Arbeit des Projektes zu geben. In unserem Beitrag zur Langen Nacht der Ideen demonstrieren wir ganz praktisch, wie ein zukünftiger Einsatz der KulturGutRetter ablaufen könnte.

Im Gespräch mit dem digitalen Zeitzeugnis der Shoah-Überlebenden Anita Lasker-Wallfisch

Zentralstelle für das Auslandsschulwesen in Kooperation mit der Shoah Foundation der University of Southern California in Los Angeles (USC Shoah Foundation)


Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte treten in eine digitale Frage-Antwort-Interaktion mit der Videobiographie der Auschwitz-Überlebenden Anita Lasker-Wallfisch. Bei vorab aufgezeichneten Interviews beantworteten Überlebende der Shoah in dem Projekt „Dimensions in Testimony“ bis zu 2.000 Fragen zu ihrer Lebensgeschichte. Diese Aussagen werden durch die Fragen der Teilnehmenden in einem digitalen Gespräch aktiviert. Dieses einzige deutschsprachige Zeitzeugnis wird exklusiv auch für eine deutschsprachige Schülerschaft im Ausland geöffnet.

Für diese Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Bitte schreiben Sie eine Mail an erinnern@bva.bund.de

Treffpunkt Kriegsgrab – generationsübergreifend und international: Dokumentation einer deutsch-polnisch-russischen Begegnung in Wielbark/Masuren - Filmvorführung mit anschließender Diskussion

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. Berlin/Niestetal; Stiftung Borussia Olsztyn/Allenstein


Begleitet von Kameras des Bayrischen Rundfunks verbrachten im Sommer 2019 Jugendliche aus Deutschland, Polen und Russland sowie eine Gruppe Erwachsener zwei Wochen in Wielbark, um sich mit der Geschichte des Ortes zu beschäftigen und eine Kriegsgräberstätte aus dem Ersten Weltkrieg zu pflegen. Entstanden ist die Reprotage „Treffpunkt Kriegsgrab – Feiern für den Frieden“. Sie bildet dem Impuls zum Gespräch über die Herausforderungen und Chancen länder- und generationsübergreifender Erinnerungsarbeit an Kriegsgräberstätten.

Die Möglichkeit besserer Welten – Kulturarbeit in Belarus im virtuellen Raum

Goethe-Institut Belarus


AKBP goes XR: Auf der Plattform VRChat entsteht derzeit ein virtuelles Goethe-Institut. Als Studio erlaubt dieser Raum eine vielfältige Nutzung und einen niedrigschwelligen Zugang. Von hier aus besuchen wir zwei aktuelle VR-Projekte: Die Rekonstruktion des „Belarus Shtetl“ - den genuinen Topos belarusisch-jüdischer Kultur. In unmittelbarer virtueller Nachbarschaft entwickelt der deutschen Medienkünstler Clemens von Wedemeyer ein virtuelles Museumsprojekt, das sich mit dem Verhältnis von Raum, Zeit, Repräsentation und Macht auseinandersetzt.

MI(N)T Machen ÜBER KONTINENTE

Goethe-Institut Göttingen in Kooperation mit:
xLab Schülerlabor, Göttingen
DLR_Scholl_Lab (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Göttingen)
Experimentierlandschaft phaeno, Wolfsburg
Schüler*innen MINT-Akademie, Ukraine / Goethe-Institut Göttingen


Wir öffnen die Tür zum virtuellen Klassenzimmer eines digitalen MINT-Jugendkurses, in dessen Verlauf wir live zu School Labs und Experimente-Shows schalten.

Prolonged Perspectives - Kunst im Aktivismus

Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss


Im Artist Talk “Prolonged Perspectives” diskutieren die Filmemacher*innen Zara Zandieh und Jeremiah Mosese sowie die Schriftstellerin und Aktivistin Priya Basil mit der Moderatorin Amina Aziz über die Kernthemen ihres Schaffens und gehen der Frage nach, was es für ein anderes Morgen bräuchte. Die drei Künstler*innen haben im letzten halben Jahr im Auftrag des Humboldt Forums Video-Essays erarbeitet. Sie gehen der Frage nach, wie uns Kolonialismus und Kolonialität ästhetisch, gesellschaftlich und wirtschaftlich noch immer bestimmt. Sie nehmen persönlich und künstlerisch Stellung zum Humboldt Forum als kontroversem neuem Raum in der Mitte Berlins.

Schreiben- mein Fenster zur Welt

elbarlament | cultures of democracy


Diese digitalisierte Ausstellung zeigt Portraits und Gedichte von irakischen Autorinnen. Sie besteht aus einem Video und einer Ausstellungspräsentation. Die Porträts zeigen mutige irakische Frauen, die mit ihrer Kunst in die Gesellschaft hineinwirken, Tabus brechen und Grenzen verschieben.

histoVOICES: Globale Perspektiven auf den Zweiten Weltkrieg (Kurzfilmscreening und Gespräch)

Bundeszentrale für politische Bildung/bpb


Wie blicken junge Menschen aus Afghanistan, Polen oder den USA heute auf den Zweiten Weltkrieg? Die Kurzfilmreihe histoVOICES fragt junge Menschen nach ihrem persönlichen Bezug zu Geschichte und Erinnerung. Im Rahmen der "Langen Nacht der Ideen" präsentieren der Filmemacher Pavel Franzusov sowie die Projektverantwortlichen des hybriden Geschichtsfestivals histoCON das Projekt und geben einen Einblick in seinen Entstehungsprozess.

Haftungsausschluss

Info


Für die Projektdarstellungen der Langen Nacht der Ideen sind alleinig die Projektpartner verantwortlich.
Dies gilt auch für dort verwendete Texte, Bilder und Videos sowie Weiterleitungen auf die Website der Partner.